DAM HI-T! Bissanzeiger

#GemeinsamsindwirStark
#Werbung

Heute möchten wir euch mal einen Bericht zeigen, den kürzlich ein Bekannter von uns Sebastian Mannecke alias #GONZO für seine Fb Seite #CarpForce geschrieben hat.
Gerne unterstützen wir solch ein Projekt.

Einfach leserlich ein Klasse Bericht aber schaut selbst!!

Neulich im Angelladen…
Achtung, dieser Post kann Spuren von Werbung enthalten…
Völlig in Hektik versunken, irrte ich durch die Regale und suchte mir hastig eine Hand voll Kleinigkeiten zusammen, die fürs Wochenende fehlten. Freitagnachmittags ist jede Minute kostbar, darum keine großen Sabbeleien und erst recht keinen Kaffeeklatsch!
Bezahlt, umgedreht und auf dem Weg zur Tür, das Wochenende am See schon fast vor Augen: „Ey, warte ma! Nimm die ma mit! Sind die neuen von DAM! Leihgabe, bitte mit ausführlichem Testbericht zurück!“ Mir flog ein schwarzer Koffer zu! „Jau, lass die Tage mal in Ruhe telefonieren!“ Mit dem
ganzen anderen Kram in die Abhakmatte gestopft und bis zum Aufbau am Angelplatz aus dem Gedächtnis verdrängt! Wiedergefunden und unter der Liege verstaut! Tag vorbei… Schau ich mir morgen an!
Um es den ganzen Nörglern vorweg zu nehmen: NEIN, Ich werde weder gesponsert und bin kein Teamangler, noch habe ich durch diesen Testbericht irgendwelche geldwerten Vorteile. Im Gegenteil! War eigentlich nur ein Gefallen für die Jungs im Angelshop und ein bisschen neugierig war ich auf die Dinger ja doch schon.
Da lagen sie jetzt, ein brandneues 3+1 Set DAM HI-T!
Mein erster Eindruck war durchaus positiv! Bin da sehr unvoreingenommen, weil ich mit Produkten der Firma DAM MAD vorher kaum bis gar nicht in Kontakt gekommen bin. Optisch erinnerten sie mich spontan etwas an einen hochpreisigen, englischen Bissanzeiger. Auch die Verarbeitung bekommt einen Daumen. Fühlt sich solide und ordentlich konstruiert an. Kein billiger Chinafummel!
Batterien einsetzen und rumspielen!
Pluspunkt für die Stromversorgung: 9-Volt Blöcke hat jeder irgendwo rumliegen und wenn nicht, gibt’s die auch noch nachts um 2:00 an der Tanke oder man kann den Nachbarangler anschnorren!
Nichts ist ätzender, als diese kleinen Exotenbatterien, die man nur in irgendwelchen hochspezialisierten Elektronikfachgeschäften für’n halbes Monatsgehalt bekommt! Auch das Batteriefach bzw. die Batterieaufnahme sind cool. Die Blöcke werden einfach ins Fach gedrückt.
Keine Kabelschuh-Steckleisten-Knopf-Dings-Kabel-Teile (wie auch immer die verdammten Dinger heißen…), die man nur unter Verlust des Fingernagels von der Batterie lösen kann und dennoch Gefahr läuft, die Kabel abzurupfen! Der Batteriefachdeckel schließt ziemlich dicht und macht nicht den Eindruck, als würde er schnell verloren gehen.
Ich bin nicht so der Typ für Gebrauchsanweisungen. Ich drücke einfach so lange Knöpfe, bis es klappt!
Und siehe da, das geht bei den Teilen sau schnell. Alles selbsterklärend! Handyverkäufer-Deutsch:
intuitiv bedienbar!
Sensibilität, Ton und Lautstärke sind vernünftig, stufenlos mit Drehrädern einstellbar. Der Kippschalter, um die Maschine an- und auszuschalten, ist okay, bei großen Swingeraufnahmen in Verbindung mit dicken Fingern allerdings im Weg, sodass man den Schalter evtl. mit einer Boilienadel bedienen muss. Ein kurzer Piepton beim An- und Ausstellen zeigt an, dass man den Kippschalter auch gefunden hat oder macht auf unbeabsichtigte Benutzung beim Ein- und Auspacken aufmerksam und warnt auch vor dem Nachbarn, der Meins und Deins nicht auseinanderhalten kann.
Zwei Funktionen finde ich besonders geil! Zum Einen die grelle, rote Positionsleuchte auf der Rückseite, die mittels Knopfdruck zwischen Anschlag und dem Ablegen mit dem Boot, einfach angeschaltet werden kann und einem im Dunkeln auf der Rückfahrt mit dem Boot zum Angelplatz die Einflugschneise markiert. Wer schon mal mitten auf einem 500 Hektar+ Gewässer in stockfinsterer Nacht aus 300 Metern Entfernung seine Angelstelle gesucht hat, weiß wovon ich rede … Sonst hatte
ich dafür immer ein Fahrradrücklicht am Pod. Zum anderen kann man die Bissanzeiger entweder stumm oder ganz tot stellen. Auf „stumm“ wird ein Biss nur noch durch Lichtsignal und im totalen Stealthmodus nur noch über die Funkbox angezeigt. Die Funke hat einen zuschaltbaren Vibrationsalarm, der sich auch in der dicksten Jackentasche sportlich bemerkbar macht.
Im Lieferumfang sind je Bissanzeiger eine Garnitur lange Snagears enthalten, macht grundsätzlich Sinn. Bei schwierigem Schnurwinkel zur Rute und strammer Bremse halten sie die Rute auch bei stürmischer Kundschaft in Position.
Liebes DAM MAD-Team: Zu den Dingern hätte ich allerdings noch einen Verbesserungsvorschlag!
Montiert werden die Verlängerungen, indem man die kleinen Stummelohren herausdreht, irgendwo verstaut und die langen Stäbe in die Gewinde eindreht. Kein Spaß, sofort beim ersten Versuch ist mir der kleine Stubbel unter dem Rod Pod ins Laub gefallen und ich habe mir einen Wolf gesucht, bis ich ihn wiederhatte. Das mit kalten, nassen Fingern is totaler Käse. Da wäre eine teleskopierbare Lösung deutlich sinniger! Vor allem, weil die Pieper mit langen Ohren schlechter zu verstauen sind und erst recht nicht in den originalen Koffer passen. Also jedes Mal umbauen. Ich bräuchte wahrscheinlich nur drei Versuche, bis ich alle Ersatzteile in den Boden auf meiner Angelstelle eingearbeitet hätte…
Super sind wiederum die Schutzhauben, die man für schmales Geld bekommt [???du} einfach für den Transport von oben auf den HI-T aufsteckt. So können sie auch auf dem Buzzerbar montiert bleiben ohne einen Treffer beim Transport zu kassieren. Muss man allerdings extra kaufen und GANZ WICHTIG:
Nur komplett trocken benutzen, da sich unter den Hauben Feuchtigkeit staut und die Elektrik zerfrisst.
Bei herbstlichem Wetter hatte ich die Wächter für sechs Nächte im Einsatz. Das ist, auf die gesamte Lebenszeit gesehen, zwar nur eine Momentaufnahme und nicht wirklich repräsentativ, aber ich hatte keinerlei Funktionsprobleme. Die Reichweite ist absolut ausreichend und die 1:1 Übertragung ging bei meinem Test, trotz massivem Gebüsch zwischen Pieper und Funke, gut und gerne 130 Meter!
Wenn ich noch weiter von meinen Ruten entfernt bin, will ich bei meiner sportlichen Verfassung wahrscheinlich gar nicht mehr wissen, dass ich einen Biss habe. Davon abgesehen hat in der Entfernung zu seinem Camp eh niemand mehr etwas verloren!!!
Mangels Regens mussten wir den Nässetest am zweiten Tag simulieren und haben ihm mehrmals knapp fünf Liter Wasser über den Kopf gegossen. Ein Eimer hätte gereicht, wenn die Bilder beim ersten Versuch etwas geworden wären, so hat er locker vier Ladungen hinnehmen müssen und tadellos vertragen! Wer das einsteckt, kommt auch mit jedem noch so fetten Regenguss klar!
Selbstverständlichkeiten, wie unterschiedliche Töne für Run und Fallbiss und ein zuschaltbares, dezentes Nachtlicht sind genauso verbaut, wie eine Buchse für beleuchtete Pendelbissanzeiger, oder wie das patentfreie Fachwort dafür heißt! Diese würde ich sogar empfehlen, da die Schnur ohne Druck bei einem zaghaften Biss über das Röllchen gleiten kann, ohne es auszulösen.
Mein Fazit:
Geiles Produkt für schmales Geld! Katalogpreis für ein 3+1 Set sind glaube ich rund 325,- Euro.
Erhältlich sind sie vielerorts aber schon etwas günstiger. Ich hatte absolut Spaß daran, mit den Dingern zu angeln. Man konnte nach den ersten paar Minuten schon merken, dass sich da jemand Gedanken gemacht hat, als er die Dinger konstruiert hat! Das finde ich cool. Ist leider nicht mehr selbstverständlich…
Da ich das Set jetzt leider schon wieder abgeben muss, kann ich natürlich zur
Langlebigkeit unter Dauerbelastung nix sagen. Ich würde ihnen aber, dem ersten Eindruck nach, eine langfristige Partnerschaft an meiner Seite zutrauen, ohne dass sie voreilig durch technisches K. o. aussteigen müssen.
Alle Negativpunkte sind Kleinigkeiten, die man getrost vernachlässigen kann und die vom Preis gründlich kaschiert werden! Wichtig: Kein überflüssiger Schnick-Schnack dran verbaut, der zusätzlich Kohle kostet und eh ruck zuck im Eimer ist!

 


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